Was Führungskräfte morgen können müssen – oder: Love is in the Air…

Rasanter Wandel. Allerorten. Was gestern noch galt, ist heute schon alt. Was dennoch bleibt: Führungskräfte müssen dafür sorgen, dass die, die sie führen, gute Ergebnisse bringen. Mindestens. Ständig. Da stellt sich die Frage, welche Fragen sich bald stellen in Bezug auf Menschenführung und Führungsmenschen.

Die Industrialisierung mit ihren Ausläufern bis Amazon und UPS forderte einen Führungsstil, der stark mit Aspekten der ANGST arbeitete: Druck, Kontrolle, Neid, Ausgrenzung, Schuldzuweisung, Misstrauen, Gier, Fehler-Fokussierung, Gehorsam, Hetze und Gehetzt-Sein.

ANGST ist sozusagen der Klassiker im Führungs-Genre, und die Folgen sind bekannt: Innere Kündigung, hoher Krankenstand, Mobbing, teure Fluktuation, Depression, Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magenprobleme.

So wie Klassiker zu Klassikern werden und neuen, modernen Formen weichen müssen, wandelt sich auch die Art, wie Menschen geführt werden wollen. Diese neuen Formen kann man unter den Oberbegriff LIEBE stellen: Wertschätzung, Vertrauen, Ermutigung, Freude, Interesse, Zugewandtheit, Sinn, Kreativität, Freiraum, Eigenverantwortung, Exzellenz.

Früher lehrte man Respekt – heute lernt man Respekt.

Liebe im Sinne einer Haltung und Inneren Einstellung in Bezug auf Menschen und Menschenführung kann weder verordnet noch gefordert werden. Liebe beginnt bei und in der Führungskraft selbst und wird über geeignete Kommunikation sichtbar, fühlbar.

Was kann eine Führungskraft konkret tun, damit ihr das gelingt? Diese Kehrtwendung, die oftmals eine totale ist.

Die Führungskraft von morgen braucht einen sehr guten Kontakt zu sich selbst. Und zwar nicht zum dem Selbst, das auf Macht, Status und Gewinnen aus ist, sondern zu dem sogenannten Höheren Selbst.

Wer will, dass man ihm folgt, muss es wert sein, dass man ihm folgt. Und Menschen folgen Menschen, von denen sie den Eindruck haben, dass sie in Kontakt mit einer Art Inneren Weisheit sind, von der sie sich wiederum selbst führen lassen.

Die Führungskraft von wird umso erfolgreicher sein, je mehr und je authentischer sie Selbst-Achtung, Selbst-Liebe und Selbst-Vertrauen vorlebt. Nicht als peinlicher Donald-Trump-Verschnitt oder als Ich-Hau-Alles-Weg-Ego-Shooter, sondern als Mensch, der klare und attraktive Antworten auf folgende Fragen geben kann:

  • Wer bin ich?
  • Was treibt mich im Innersten an?
  • Wohin gehe ich?
  • Wozu in einem höheren Sinne bin ich da?
  • Woraus schöpfe ich meine Energie?
  • Was kann ich der Welt geben?
  • Wodurch mache ich die Welt ein wenig besser?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, nimmt sich die Führungskraft von morgen regelmäßig Zeit, um sich innerlich immer wieder neue zu justieren und auszurichten. Um im Innern Ordnung herzustellen, damit im Außen Neues wachsen kann. Um die eigene Innere Freiheit vor den Einflüsterungen des Egos zu schützen. Um mit der Inneren Quelle in Verbindung zu bleiben, die allein dauerhaft die Kraft gibt, kraftvoll zu führen.

So kommen zu der rationalen Intelligenz noch die intuitive, die emotionale, die kreative und die spirituelle Intelligenz hinzu – damit die Führungskraft am Ende des Quartals die Ernte einfahren kann: Motivation,
Effektivität und Effizienz, Wohlstand, Heilung und Gesundheit, Nachhaltigkeit.

Die Führungskraft von morgen ist…

…herzgesteuert! Denn FÜHRUNG schreibt man heute LIEBE.

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